Erster Turniertag – oder „Komm auf die Insel, hier gibts das bessere Wetter“

Kräftig geblitzt und gedonnert hatte es, und dann offenbar auch noch in der Nähe eingeschlagen. Wir entschieden uns für eine Unterbrechung von 45 Minuten, zur Sicherheit von Pferd und Reiter. Das Gewitter war dann sogar noch schneller weggezogen.
Es zeigten sich auch wieder die Vorteile der Elbinsel. Nach zwei Stunden Regen war der Wetterspuk hier schon vorbei. Andere Turniere sind heute regelrecht abgesoffen und wurden gleich ganz abgesagt. Auch in Wilhelmsburg schrieben einige Reiter den Turniertag schon ab. Voreilig wie sich schnell zeigte, eine halbe Stunde später waren nicht mal mehr Pfützen auf den Reitplätzen übrig geblieben. Der Landregen am Freitag war wohl gerade richtig, um den Boden aufnahmebereit zu machen.

Einzig auf der Abkürzung vom Hängerparkplatz zum Turnierplatz gab es eine Packung Wilhelmsburger Festivalfeeling. Der Matsch hat die Reiter aber wenig gestört, offenbar ist man da auch schon Schlimmeres gewohnt.

Die neuen betonierten Parkflächen waren bei dieser Witterung Gold wert. Einige Teilnehmer konnten sogar überdacht Parken. An dieser Stelle nochmal an dicker Dank an den Besitzer des benachbarten Gewerbegeländes!

Für Sonntag gibt es bei den Parkplätzen noch eine Umplanung. Die Betonfläche am Springplatz bleibt morgens gesperrt und wird als Reserve für Gespanne vorgehalten, falls der Hängerparkplatz voll ausgelastet sein sollte. Der eine oder andere kann mit Glück also vielleicht noch einen Logenplatz mit Direktblick auf den Springplatz ergattern.

Morgen werden wir die letzten Reserven aktivieren. Die erste Hälfte der aufgefahrenen 120kg Pommes ist nämlich am sonst so „schwachen“ Samstag schon verbraucht. Aber keine Sorge, wir haben da noch Möglichkeiten …